- Beratungsstelle -
Texte müssen kurz, prägnant und eindeutig formuliert sein. Wortschatz, Satzbau und Ausdrucksvermögen der Klassenstufe sind zu berücksichtigen.
- geben Zeit zum Luftholen und kennzeichnen auch einen gedanklichen
Schritt.
- Linien und Karos so dünn wie möglich aber so dick wie nötig. Die geeignete
Variante ist auszuprobieren.
- Zeilenabstand größer, besonders im Grundschulbereich
- Lücken im Text linieren ( Der ____________ ist hoch.)
- Schriftgröße der Schüler beachten
- möglichst auf Unterstreichungen verzichten
- wichtige Stellen im Text durch Fettdruck hervorheben
Das Nummerieren von Aufgaben ist ideal. So können vom Sehbehinderten die
die entsprechenden Textpassagen schnell gefunden werden.
- Rahmen um Textblöcke und Grafiken erleichtern die Gesamtübersicht.
- Bei Säulendiagrammen ist eine flächenhafte Darstellung zu bevorzugen.
- Symbole sind besserer als realistische Darstellungen.
- Clip-Arts sind gut geeignet (wenige, eindeutige Striche).
- Ein tragfähiger Kompromiss besteht in 14-Punkt großen Buchstaben.
Diese können von fast allen Schülern (teilweise mit optisch vergrößernden
Sehhilfen oder dem BLG) gelesen werden.
- Die 16-Punkt große Schrift kann bei der Gestaltung von Arbeitsblättern
für die erste Klasse eingesetzt werden.
- Fett gedruckte Buchstaben werden meist besser erkannt als scharfe,
dünn gedruckte Buchstaben.
- Kursivschriften sind zu vermeiden, da sie das Lesetempo verlangsamen.
- Zum Schreiben am PC sind einfache, schnörkellose und möglichst
serifenlose Buchstaben zu verwenden.
Als Schriftarten haben sich bewährt:
- Arial
- Arial black
- Frugal Sans
- Times New Roman
(Serifen sind horizontale An- und Abstriche an den senkrechten der
Antiquaschriften, oft auch "Füßchen" genannt.)
- Die Zeilenlänge muß zur Schriftgröße passen.
- Querformat vermeiden
- 50 Schriftzeichen pro Zeile
- Schriftgröße und Strichstärke beachten
- "e, ö, ü, a, d, ..." müssen offen bleiben
- Buchstaben deutlich voneinander isolieren
- sehr deutliche Wortabstände (eventuell 2 Leerzeichen)
- etwas größere Zeilenabstände
- weiterer Zeilenabstand läßt Schrift größer erscheinen und erleichtert
das Einhalten der Zeilen beim Lesen
- Absätze durch weitere Leerzeile als üblich kennzeichnen
- bei mathematischen Aufgaben 2 Leerzeichen zwischen den Rechenzeichen
- Blocksatz vermeiden
- hohe Kontraste
- schwarze Schrift auf weißem oder gelbem Papier
- Druck nicht über Bilder gehen lassen
- nur was ohne Mühe zu erkennen ist, fördert die Informationsaufnahme
- möglichst flächenhafte Darstellung
- Reduzierung auf das absolute Minimum an Informationen
- Positionen der Bilder stets gleich lassen
- Bilder deutlich vom Text absetzen (z.B. durch Rahmen)
- kein Druck auf glänzendem Papier (Blendwirkung)
- klare Struktur
- Überschrift am oberen Rand des Arbeitsblattes mit Angabe des Unterrichts-
faches, des Themas, des Datums und eventuell ein Logo
- mit Absätzen den Text deutlich gliedern
- vorgezogene Nummerierung
Gestaltung der Seite: A. Rinke